London 2005

Zu dem Thema noch ein Filmchen über die Anschläge in London 2005.

video.google.com/videoplay

Und bezüglich was generell so abgeht, kann man sich folgenden Film gönnen.

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9/11 - Unter falscher Flagge

Nach der unterhaltsamen Kost in Form des Berichts über die Eselwanderung, nun offtopic etwas ernstes. Sehr ernst und offtopic nur auf den ersten Blick, schließlich sind wir als Reisende, die auch mal das Flugzeug nutzen, den Schikanen des Sicherheitspersonals und neuen Vorschriften seitens der EU ausgeliefert. Gar nicht zu schweigen von den omnipräsenten Überwachungskameras, elektronischen Fingerabdrücken und zukünftig eingesetzten Nackstscannern. Als ich dieses Jahr in Berlin losgeflogen bin, hatte ich schon einen manuellen Vorgeschmack seitens des Sicherheitsbeamten bekommen, der kurz davor war auch die Unterhose abzutasten.

Warum passiert das alles? Na klar, das Gespenst des islamischen Terrorismus geht um, der alles und jeden in die Luft sprengen will. Demzufolge lässt sich dann auch alles rechtfertigen was vordergründig mit der Bekämpfung des Terrorismus zu tun hat, in Wirklichkeit jedoch der Kontrolle der Bürger dient und zur Abschaffung von Bürgerrechten, Privatspäre und WÜRDE führt. War die Würde des Menschen nicht mal unantastbar? Erstaunlich das so viele das unterstützen, v.a. jene, die das Stasiregime erlebt haben. Aber da wären wir schon bei der meinungsbildenden Macht der Medien. Wenn man den Menschen ein Thema und vermeintlich notwendige Handlungen nur oft genug vorkaut und als Tatsachen verkauft, werden sie das auch irgendwann glauben. Das sollte bekannt sein.

Wer nun ein unerschütterliches Vertrauen in Politiker besitzt und glaubt, sie sagen immer die Wahrheit, den wird folgender Film nicht interessieren, vertritt jener doch eine andere Meinung zu den Anschlägen des 11.09.2001, als die offizielle Version von Osama, dem Schrecklichen und seinen Schergen. Wer gerne pauschal Thesen als Hirngespinst diffarmiert, die auf den ersten Blick wie Verschwörungstheorien aussehen, der wird ebenfalls schnell wegschalten. Dabei erscheint vielleicht eine alternative Theorie nur deshalb so abstrus, weil die gängige und politische gewollte Meinung so oft widergekäut wurde. Beim logischen Nachdenken, kommt der ein oder andere jedoch abweichenden Schlüssen.

Hier nun also der Link zur Homepage, wo man den Film über 9/11 und die Folgen sehen kann. Außerdem steht dort der Film auch zum Download bereit:

www.nuoviso.de/filmeDetail_unterfalscherflagge.htm

Ein sehr interessantes Blog gibt's außerdem hier:

infowars.wordpress.com/category/false-flag-operation/

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Achtung

So liebe Leute,

der Bericht über die Wanderung ist fertig. Ich war in Schreiblaune, dementsprechend ist er etwas ausführlicher geworden. Auf die schnelle habe ich auch ein paar Fotos eingefügt. Allerdings wird später der Link zu mehr Bildern folgen. Ich habe meine Ausführungen in 4 Teile gegliedert, also nehmt euch etwas Zeit, kocht euch einen Tee und habt Vergnügen beim Lesen!

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Teil 1 Das präasinistische Aufwärmen

Jürgen brachte mich nach Millau und ich machte mich auf die siebenstündige Reise nach Le Puy. Für die ersten 170 km benötigte ich über 4 Stunden. Im Zug erzählte mir ein Schweizer, dass in Le Puy gerade ein Mittelalterfest stattfindet. Damit war klar, dass ich in der Stadt übernachten muss, um möglichst viel von dem Treiben mitzunehmen. Option eins, nämlich abends die Stadt anschauen, sich anschließend schon auf die Strecke zu begeben und sich irgendwo in die Büsche zu knallen, war gestorben. Blieben Option zwei, der Campingplatz und Option drei, die Jugendherberge oder Gîte. Campingplatz war zu weit vom Zentrum des Geschehens entfernt, also auf zur Jugendherberge. Die war aufgrund des Mittelalterfestes, wie alle anderen Gîtes auch, restlos ausgefüllt. Doch ein netter Herr in Adelstracht hatte die gönnerhafte Idee, dass ich in der Herberge der Jakobspilger mal vorstellig werden sollte. Sprach’s und begleitete mich sogleich. Da ich auch ein Wanderer war, stellte die Aufnahme gar kein Problem dar. Ich übernachtete inklusive Frühstück gegen Spende. Besser hätte es nicht laufen können.

Kirche auf einem Basaltfelsen in Le Puy
Kirche auf Basaltfelsen in Le Puy

Das Fest war klasse. Eigentlich wirkte es gar nicht wie ein Fest (übrigens offiziell Renaissancefest zu Ehren des Vogelkönigs Franz I.), sondern als wenn die Einwohner der Stadt permanent in dieser Kleidung herumlaufen. Das wertete die ganze Atmosphäre aus Gauklerdarbietungen, Fress- und Saufgelagen, sowie Musik unglaublich auf.

Der erste Wandertag hielt locker-flockige 19 km für mich bereit. Die richtige Distanz, um warm zu werden und sich wieder ans Laufen mit schwerem Gepäck zu gewöhnen. Den ganzen Vormittag wanderte ich durch dicksten Nebel, ehe um die Mittagszeit innerhalb von zehn Minuten sämtliche Nebelschwaden verschwanden.

Recht unspektakulär auf der Landstraße erreichte ich den Startort von Robert Louis Stevenson - Le Monastier-sur-Gazeille. Man könnte nun annehmen, dass das Dorf extra für die Touristen fein herausgeputzt ist, doch das war nicht der Fall. Die Häuser schon leicht angegraut, der Putz blätterte hier und da, aber dafür wirkte dieser Ort echt und ungekünstelt und das war umso schöner. Gekrönt wurde das ganze von einer Meute älterer Franzosen wie aus dem Bilderbuch, die vor dem Museum Boule spielten.

Bernard, Boulespieler aus Leidenschaft
Bernard, Boulespieler aus Leidenschaft

Der eine hatte eine Uraltmütze auf dem Kopf samt Streichholz oder so was ähnliches im Mund, der nächste paffte ein Zigarillo, einer schaute mich durch die Augen eines knallroten Gesichts an, das jemand annimmt, der nur allzu gern dem Wein zuspricht und der nächste verfolgte das fröhliche Treiben auf Krücken. Auf dem Weg zum Campground stellte sich bei mir beim Anblick der auvergnatischen Landschaft mit ihren wahnsinnig grünen Tälern und bewaldeten Bergrücken ein unbeschreibliches Hochgefühl ein.


Landschaft des Velay

22. September 2008, heute vor genau 130 Jahren brach Stevenson mit seiner Eseldame Modestine nach Süden auf. Wie der Zufall so spielt. Auf mich wartete ein langer Marsch durch eine relativ monotone Landschaft. Nachdem ich ein zweites und letztes Mal die Loire überquert hatte, führte der Weg durch recht intensiv ackerwirtschaftlich genutztes Kulturland. Ich kam langsamer voran als gedacht und um mein Tagesziel zu erreichen, musste ich leider auf den kreisrunden Kratersee „Lac du Bouchet“ verzichten. Hatte mich schon etwas gewurmt, aber morgen Vormittag wartete schließlich mein Esel auf mich. Ergo lautete das Motto: Strecke machen. Ich passierte kleinere und größere Dörfer und ein paar hundert Meter hinter dem letzten Weiler schlug ich neben einer stillgelegten Bahntrasse mit Blick auf die Abenddämmerung mein Zelt auf.


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